Hier kühlen
und
heizen wir.

Einfamilienhaus.

Oberviechtach, Deutschland

Wir heizen und lüften nachhaltig. Klare Linien, viel Glas, raffinierte Ein- und Durchblicke und ein offenes Raumkonzept. Das moderne Einfamilienhaus in der Oberpfalz setzt nicht nur architektonische, sondern auch energieeffiziente Maßstäbe.

Herausforderung / Ein nachhaltiges Energiekonzept für die 4-köpfige Familie und das nahezu luftdichte und sehr gut gedämmte Haus: Heizung, Warmwasser – und ein leistungsstarkes Belüftungssystem. Denn je dichter die Gebäudehülle, desto wichtiger ist eine geregelte Be- und Entlüftung. Nur so kann man verhindern, dass das Haus schwitzt und das Wohnklima leidet.

Lösung / Beheizt wird das 220 m² große Einfamilienhaus von einer Dimplex-Wärmepumpe LA 17TU – inklusive Warmwasserbereitung. Die zentrale Lüftungsanlage ZL 400 von Dimplex sorgt für ausreichend Frischluft in allen Zimmern. Und zwar rund um die Uhr und rundherum hygienisch.

System-Vorteil / 70% weniger Energieverbrauch als eine Ölheizung und 30% weniger CO2-Ausstoß. Jährlich.

Jugendstil-Villa.

Ingelheim, Deutschland

Wir heizen drinnen und draußen. Die herrschaftliche zweistöckige Jugendstilvilla in Rheinland-Pfalz wurde um 1800 gebaut und 2012 liebevoll saniert. Innen und außen. Ziel war es, möglichst viel alte Substanz zu retten und den architektonischen Stil zu betonen.

Herausforderung / Nicht nur das Wohnhaus soll effizient und umweltfreundlich beheizt werden, auch den Koi-Teich im Garten gilt es auf die richtige Temperatur zu bringen. Die empfindlichen Zuchtkarpfen vertragen keine Temperaturschwankungen, das heißt, die Wassertemperatur sollte möglichst konstant sein.

Lösung / Eine leistungsfähige Hochtemperatur-Sole/Wasser- Wärmepumpe von Dimplex sorgt für Warmwasser im Haus, heizt die 430 m² Wohnfläche und den Koi-Teich. Die Heizkörper konnten erhalten werden. Das bedeutete: kurze Umbauarbeiten und niedrige Installationskosten. Durch Zuschalten eines zweiten Verdichters kann die Heizleistung bei Bedarf kurzfristig von 11,5 kW auf 21,4 kW gesteigert werden.

System-Vorteil / 55 % weniger Energiekosten als eine Ölheizung und 52 % weniger CO2-Emission.

OffTEC.

Enge-Sande, Deutschland

Wir heizen hohe Wellen. Offshore-Windparks auf hoher See sind wichtige Lieferanten von Ökostrom. Die Anlagen zu bauen und zu warten ist anspruchsvoll. Im nördlichen Nordfriesland bei der Firma OffTEC werden Mitarbeiter von Offshore-Windparks auf die extremen Arbeitsbedingungen auf hoher See vorbereitet. Zum Beispiel mit künstlich erzeugten Wellen von mehr als zwei Metern Höhe.

Herausforderung / Nachhaltigkeit war gefragt: Das neue Heizkonzept sollte Energie aus dem nahen Windpark nutzen und eine Solaranlage einbeziehen, um täglich 2.000 m³ Nordseewasser und Brauchwasser zu erwärmen und zwei Hallen zu heizen.

Lösung / Nach einem geologischen Gutachten war für Dimplex klar: Da das Firmengelände – für Sonden ungeeignet – auf einer Sanddüne steht, sind Luft/Wasser-Wärmepumpen die richtige Wahl.

System-Vorteil / Durch acht hintereinandergeschaltete Geräte – aufgeteilt in zwei Temperaturzonen – kann der unterschiedliche Wärmebedarf von Neu- und Bestandsbauten maximal effizient gedeckt werden.

Stäubli Montagehalle.

Deutschland

Wir heizen und kühlen im Systemverbund.

Zwischen dem Fichtelgebirge und der Fränkischen Schweiz liegt Bayreuth: Heimat der Richard- Wagner-Festspiele und vor allem auch des Schweizer Technologie- Unternehmens Stäubli.

Herausforderung / Die neugebaute Montagehalle mit 1.700 m² Fläche sollte möglichst effizient beheizt oder gekühlt werden. Energiesparend und umweltfreundlich.

Lösung / Zwei Dimplex-Luft/Wasser-Wärmepumpen sorgen das ganze Jahr über für die richtige Temperatur. Sinkt die Außentemperatur unter 4°C, schaltet sich die zweite Wärmquelle, ein Pelletkessel, dazu. Über eine Industrieflächenheizung im Betonkern des Hallenbodens wird das Heiz- bzw. Kühlwasser verteilt. Zwei Pufferspeicher sorgen dafür, dass die beiden Heizsysteme konstant effizient laufen.

System-Vorteil / Je nach Bedarf und Außentemperatur lässt sich die Halle effizient kühlen oder heizen.

Schloss Emsburg.

Salzburg, Österreich

Wir heizen auch im Denkmalschutz. Umringt von acht Hektar Parkfläche liegt das kleine Schloss Elmsburg. Seit es 1619 erbaut wurde, gaben sich einige Bewohner die Schlüssel in die Hand: von der Fürsten-Leibwache bis zu Franziskanerinnen. Seit 2010 ist es in Privatbesitz.

Herausforderung / Angefragt war die Konzeption einer leistungsstarken Heizungsanlage für das Haupt- und die sechs Nebengebäude, das effizient und leise sein sollte. Und dabei sämtliche Denkmalschutzvorgaben beachtet. So mussten zum Beispiel die vorhandenen Heizkörper erhalten bleiben, schon allein um die Umbaumaßnahmen möglichst gering zu halten.

Lösung / Mit vier Sole/Wasser-Wärmepumpen, die über Sonden als Wärmequelle das Grundwasser nutzen, garantiert Dimplex die hohe Vorlauftemperatur von 70°C für die Radiatoren.

System-Vorteil / Ohne große Umbau-Maßnahmen schaffte Dimplex eine umweltfreundliche und altbautaugliche Lösung.

Giant’s Causeway Visitor Centre.

Irland

Wir können aktiv und passiv. Es war ein Riese, der den fünf Kilometer langen Damm aus rund 40.000 gleichmäßig geformten Basaltsäulen baute. So erzählt es eine irische Legende und deshalb heißt der Damm noch heute: Giant‘s Causeway. Den Vulkan, der dieses Wunder vor 60 Millionen Jahren in Wirklichkeit vollbrachte, gibt es längst nicht mehr. Dafür errichtete man 2010 ein Besucherzentrum für die UNESCO-Welterbestätte.

Herausforderung / Im Winter sollte das Besucherzentrum mit seinen 1.800 m² möglichst nachhaltig und kostenarm geheizt werden. Für den Sommer wünschte sich der Betreiber National Trust eine passive Kühlfunktion.

Lösung / Statt einer einzelnen, besonders leistungsstarken Wärmepumpe wurden drei Sole/Wasser-Wärmepumpen mit kleinerer Leistung installiert, die ein besonders gutes Teillastverhalten erreichen. Unter dem Parkplatz wurde ein horizontaler Kollektor als Wärme- bzw. Kältetauscher verbaut, der über eine Sole/Wasser-Wärmepumpe mit dem Gebäude verbunden ist.

System-Vorteil / Ein nachhaltiges und stabiles Wohlfühlklima mit herausragenden Effizienzwerten.

Grand Theatre.

Shanghai, China

Wir verzaubern Shanghai. 2001 wurde die Kunqu-Oper von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. 1998 wurde der moderne Gebäudekomplex mit dem geschwungenen Dach eröffnet und ist seitdem ein Wahrzeichen der Stadt. Mit drei Sälen und insgesamt 2.700 Plätzen gehört das Theater zu den größten der Volksrepublik China.

Herausforderung / Die Heizungsanlage für das 12.000 m² große Gebäude sollte nicht nur zu jeder Jahreszeit ideale Temperaturen bei maximaler Effizienz liefern – sondern auch für die Theaterbesucher sichtbar und außergewöhnlich inszeniert werden.

Lösung / Acht parallel geschaltete reversible Sole/Wasser-Wärmepumpen schaffen mit jeweils zwei Verdichtern das ganze Jahr über ein optimales Klima. Die hydraulischen Anschlüsse und die gesamte Verrohrung des Heiz-/Kühlwasser-Leitungssystems wurden mit Edelstahl verkleidet und so beleuchtet, dass die Besucher spektakulären Einblick in das heizende Herz der Oper haben.

System-Vorteil / Idealtemperaturen bei vollbesetztem Haus genauso wie während der Spielzeitpause – mit exzellenten Effizienzwerten fürs Heizen und Kühlen.

Greenhouses.

Hokkaido, Japan

Wir sorgen für das richtige Wetter. Der nördliche Teil der Insel Hokkaido ist nicht nur die Heimat des gleichnamigen Kürbis,sondern auch das größte Anbaugebiet für Reis und Kartoffeln in Produktion pflanzlicher Nahrungsmittel: Im Winter kann es bis zu –12°C kalt werden, im Sommer klettert das Thermometer auf 22°C

Herausforderung / Den extremen Temperaturen zum Trotz muss in den Gewächshäusern eine konstante Temperatur von 22°C herrschen. Die Großgärtnerei Hokkaido Green House Co. Ltd. wollte die vorhandenen Kerosin-Brenner durch moderne Wärmepumpentechnik ersetzen – und so möglichst viel Energie und Beriebskosten sparen.

Lösung / Nach Testläufen mit verschiedenen Geräten entschied man sich für die Variante mit dem geringsten Verbrauch: Luft/ Wasser-Wärmepumpen in Kombination mit Sole/Wasser- Wärmepumpen und zusätzlicher Abwärmenutzung.

System-Vorteil / Eine zuverlässige, umweltfreundliche Beheizung – auch bei -12°C.

Peace and Security Building.

Äthiopien

Wir nutzen jede Energiequelle. Addis Abeba ist die Hauptstadt von Äthiopien, Sitz der afrikanischen UN-Wirtschaftskommission und der Afrikanischen Union. Die für den Kontinent und seine Entwicklung enorm wichtige Union hat 2013 ein neues Friedens- und Sicherheitsgebäude bekommen – eine Schenkung der Bundesrepublik Deutschland.

Herausforderung / Angenehme Temperaturen für 13.500 m² Bürofläche und über 360 Mitarbeiter. Außerdem sollte der Löschteich im Garten als Energiequelle genutzt werden.

Lösung / Wichtiger Bestandteil des nachhaltigen Heiz- und Kühlkonzepts sind zwei Sprinklertanks mit 100 m³ bzw. 140 m³ Wasserinhalt. Ein Becken wird als Kaltwasserquelle für den Sommerbetrieb eingesetzt und die entstehende Abwärme in den Heizbetrieb zu verwenden. Ein Kollektor im Gartenteich hilft zusätzlich Spitzenlasten abzudecken.

System-Vorteil / Auch individuelle Standortfaktoren wie der Löschteich können eingebunden und optimal genutzt werden, um die Effizienz zu steigern.

Very Large Telescope, ESO.

Paranal Observatorium, Chile

Wir kühlen präzise auch im Erdbebengebiet. Mitten in der Atacamawüste im Norden Chiles erzeugen vier 22-Watt-Laser künstliche Leitsterne. Mit ihrer Hilfe sollen optische Unschärfen ausgeglichen werden, die durch die Erdatmosphäre entstehen – für scharfe Bilder mit dem Teleskop.

Herausforderung / Die Laserquellen brauchen eine kompakte, nach außen temperaturneutrale, vibrationsarme Kühlung, die so wenig Wartung wie möglich benötigt und für den Fall eines Falles über eine Leckage-Überwachung verfügt. In diesem Teil Südamerikas ist außerdem Erdbeben- und Frostsicherheit Pflicht.

Lösung / Eine Kühlung, die so sicher und wartungsarm ist, dass sie zwei Jahre lang unbeaufsichtigt laufen kann – ein großer Vorteil in einem Gebiet weit abseits der Hauptverkehrsrouten: unter anderem ermöglicht durch spezielles Dämm-Material, das auch auf über 2500 Meter nicht zu quellen beginnt. Der vibrationsarme Aufbau verhindert, dass es bei einem Erdbeben zu Ausfällen kommt: dazu wurden die Kälteträgerpumpe und der Ventilator drehzahlgeregelt ausgeführt, um Resonanzschwingungen vor Ort ausgleichen zu können.

System-Vorteil / Exakte Kühlung: Die Geräteinnentemperatur weicht höchstens +/–1K zur Umgebungstemperatur ab.