Maschinen- und Prozesskühlung Referenzen von Glen Dimplex Thermal Solutions Bild

Coole Projekte.

> Paranal Observatorium, Chile
> Silberhorn, Nahe Regensburg
> Radiologie am Raschplatz, Hannover
> Automobilzulieferer, Deutschland
> MRT-Diagnostik mit dem MC-Chiller
> Vernetztes Kühlen für TRUMPF

European Organisation for Astronomical Research (ESO).

Paranal Observatorium, Chile

Wir kühlen präzise auch im Erdbebengebiet. Mitten in der Atacamawüste im Norden Chiles erzeugen vier 22-Watt-Laser künstliche Leitsterne. Mit ihrer Hilfe sollen optische Unschärfen ausgeglichen werden, die durch die Erdatmosphäre entstehen – für scharfe Bilder mit dem Teleskop.

Herausforderung / Die Laserquellen brauchen eine kompakte, nach außen temperaturneutrale, vibrationsarme Kühlung, die so wenig Wartung wie möglich benötigt und für den Fall eines Falles über eine Leckage-Überwachung verfügt. In diesem Teil Südamerikas ist außerdem Erdbeben- und Frostsicherheit Pflicht.

Lösung / Eine Kühlung, die so sicher und wartungsarm ist, dass sie zwei Jahre lang unbeaufsichtigt laufen kann – ein großer Vorteil in einem Gebiet weit abseits der Hauptverkehrsrouten: unter anderem ermöglicht durch spezielles Dämm-Material, das auch auf über 2500 Meter nicht zu quellen beginnt. Der vibrationsarme Aufbau verhindert, dass es bei einem Erdbeben zu Ausfällen kommt: dazu wurden die Kälteträgerpumpe und der Ventilator drehzahlgeregelt ausgeführt, um Resonanzschwingungen vor Ort ausgleichen zu können.

System-Vorteil / Exakte Kühlung: Die Geräteinnentemperatur weicht höchstens +/–1K zur Umgebungstemperatur ab.

Richtig effizient Kälte und Wärme nutzen.

Silberhorn, Nahe Regensburg

Die innovative, mittelständische Silberhorn Gruppe startete im Sommer 2016 auf der grünen Wiese mit dem Neubau ihres dritten Unternehmensstandorts für die Sparte Blechtechnik. Nahe Regensburg wurde auf 5.500 m² Produktions- und 250 m² Bürofläche im September 2017 die Arbeit aufgenommen.

Herausforderung / Ein energiesparendes und zukunftsfähiges Konzept für den Produktionsstandort in Brunn (Blechfertigung) implementieren. Im Mittelpunkt stand: die deutliche Reduzierung des CO2-Ausstoßes, spürbare Senkung der Energiekosten bei gleichzeitiger Sicherstellung einer präzisen, kontinuierlichen Kühlung des Fertigungsprozesses.

 

 

Lösung / Seit November 2017 ist die Energiesparlösung von GDTS in Betrieb die nicht nur 100 % Redundanz im Kühlsystem bietet, sondern auch den gesamten Wärmebedarf über die anfallende Abwärme deckt. Perfekt aufeinander abgestimmte Einzelgeräte: GDTS Hydraulikeinheit + Einbindung in die zentrale Gebäudeleittechnik bringen Einsparungen pro Jahr von ca. 360.000 kWh Strom, 364 Tonnen CO2 (im Vergleich zu einem Stückwerk ohne Abwärmenutzung).

System-Vorteil / Die zukunftsfähige Lösung wird auch staatlich gefördert: 30 % gab es auf die gesamte Investitionssumme der GDTS Lösung. Damit macht sich die individuell zugeschnittene Gesamtlösung für Kühlen, Heizen und Warmwasserbereitung bereits nach 1,38 Jahren bezahlt.

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Kühlung für Medizintechnik.

Radiologie am Raschplatz, Hannover

Eine der modernsten Praxen Europas / Bekannt für ihren hohen technischen Standard im Bereich CT, MRT sowie Röntgen. Anlaufpunkt für Fälle, in denen überaus exakte Diagnose-Bilder notwendig sind. Im Zuge der letzten Modernisierung wurde einer der innovativsten Magnetresonanztomographen (MRT) in Betrieb genommen.

Herausforderung / Die wesentlichen Komponenten eines supraleitenden MRT-Systems - Gradientenverstärker, Magnetspulen und Heliumkompressor – müssen präzise gekühlt werden. Nur dann entstehen die erforderlichen scharfen MRT-Bilder. Die Zuverlässigkeit der gesamten Kühlkette steht dabei immer an erster Stelle. Außerdem wichtig: ein leiser Betrieb.

Lösung / Die Planungsingenieure entschieden sich für einen Kaltwassersatz der MC-Baureihe. Sie sind äußerst laufruhig und erfüllen die Ansprüche an moderne Kühllösungen mit Kälteleistungen zwischen 40 und 75 kW. Durch unterschiedliche Optionen lassen sich die Möglichkeiten der Geräte im Stile eines Baukastens erweitern. Fernbedientableaus erleichtern die Anlagensteuerung, Energiesparmodule senken die Betriebskosten und die Anlagensicherheit wird durch den Einbau eines Notwasser-Einspeisemodul oder Filter-Kits erhöht.

Ein Drittel Energiebedarf gespart.

Automobilzulieferer, Deutschland

Plasmatemperaturen von ca. 600°C entstehen im Werk eines Automobil-Zulieferers, wenn Motorenkomponenten mit einer speziellen PVD-Beschichtung versehen werden. Heraus kommen besonders hochwertige Bauteile, auf die sich viele große Unternehmen verlassen.

Herausforderung / Mit der steigenden Nachfrage ist auch die Produktion in den letzten Jahren stark gewachsen – und damit der Kühlbedarf. Die vorhandenen Anlagen funktionierten zwar noch, verbrauchten aber Unmengen an Strom.

Lösung / Zwei PC2241 (Prozesskühlung) und ein PC2001 (Klimatisierung) von Glen Dimplex, die jeweils mit wassergeführten Freikühlern kombiniert sind, garantieren konstant die richtige Temperatur. Prozesskühlung und Klimatisierung wurden voneinander getrennt, da sie unterschiedliche Vorlauftemperaturen benötigen. Das neue Kühlsystem ist in den Außenbereich verlagert und wird zentral über eine Leitstelle gesteuert.

System-Vorteil / Der jährliche Stromverbrauch für Produktion und Klimatisierung wurde um 1,2 Millionen kWh reduziert. 

MRT-Diagnostik mit dem MC-Chiller.

 

Die Magnetresonanztomographie gewährt faszinierende Einblicke in den Körper – solange das Gerät sicher und präzise gekühlt wird. Kleinste Temperaturabweichungen können die Aufnahmen verfälschen. Im Radiologisch-Nuklearmedizinischen Zentrum in Lauf an der Pegnitz sorgt die GDTS-Kältetechnik jeden Tag für einen verlässlichen Betrieb.

Herausforderung / Zur Erzeugung starker Magnetfelder braucht man besonders leistungsfähige, sog. Supraleitende Magnete, die bis auf minus 269°C (4K über dem absoluten Nullpunkt) abgekühlt werden müssen. Für solche Präzisionsarbeit ist eine Menge Technik nötig. Die Anschaffungskosten liegen bei 1,5 bis 2 Mio. Euro. Eine Investition die sich möglichst schnell lohnen muss.

Lösung / Ein MC-Chiller von GDTS mit zusätzlichem Freiluftkühler-Modul auf dem Dach sorgt für eine effiziente und sichere Kälte-Versorgung. Oberstes Ziel: Temperaturschwankungen vermeiden. Bei Außentemperaturen unter 6° Celsius nutzt der Freikühler die Umgebungsluft als zusätzliche Kältequelle. Das Ergebnis: Der Stromverbrauch sinkt. Die Gesamtstromkosten pro Jahr verringern sich um bis zu 5.000 Euro. Bei gleichzeitiger Reduktion des CO2-Ausstosses.

Vernetztes Kühlen für TRUMPF.

 

Der Trend: Industrie 4.0 / Es geht um die Vernetzung von autonomen Maschinen. Industrielle Prozesse und Systeme werden branchenübergreifend miteinander verbunden. Und können miteinander kommunizieren. Dafür werden neue Ideen und Schnittstellen benötigt.

Der Vorreiter / TRUMPF Weltmarktführer für Werkzeugmaschinen, Laser und Elektronik für industrielle Anwendungen. Die riesigen Maschinen im Werk Stuttgart – und in den Fabriken der TRUMPF-Kunden weltweit – lernen sozusagen zu sprechen. Hochleistungslaser- und Werkzeugmaschinen führen selbstständig Systemanalysen durch und schlagen frühzeitig Alarm – bevor Probleme auftreten. Die einzelnen Module/Bauteile denken und helfen mit, um vollautomatisch und intelligent den Produktionsprozess zu optimieren.  Die umfassende Vernetzung der Maschinen soll innerhalb von 5 Jahren einen Produktivitätsgewinn von 30 Prozent einbringen.

Der Partner: Vernetzte Kühlung / Produktive Vernetzung kann nur mit verlässlichen Partnern gelingen. Werkzeugmaschinen (vor allem die integrierten Laser) produzieren Wärme und benötigen eine konstante und präzise Kühlung, um störungsfrei zu laufen. Seit über 30 Jahren beliefert GDTS den Weltmarktführer TRUMPF mit leistungsstarken, zuverlässigen Kühlgeräten. Kühlaggregate von GDTS können in Zukunft in Verbindung mit allen anderen relevanten Komponenten des Verbunds stehen, in dem sie arbeiten. Damit können sie auch in die TRUMPF Remote-Services eingebunden werden, was einen Fernzugriff mit allen Vorteilen ermöglicht.

Auch vorstellbar: Nach zum Beispiel einem Jahr Betriebszeit könnte das Kälte-Modul vorbeugend und vollautomatisch Ersatz für Verschleißteile ordern. Diese würden rechtzeitig ausgetauscht um einen möglichen längeren, kostspieligen Ausfall der Maschine zu verhindern. TRUMPF ist also auch mit der Unterstützung der GDTS-Experten schon heute perfekt vorbereitet für die Zukunft.